Im Jahre 1215 stiftete Adelheit von Molsberg das Kirchspiel Kirburg zur Gründung eines Klosters. Unter der Führung des Abtes Hermann machten sich 12 Mönche auf, und versuchten an der Stelle die heute noch "Zum Altenkloster" heisst zu überleben. Doch mit der Öde dieses fast wegelosen Urwaldes, dem harten Klima in dieser unwirtlichen Gegend wurden die Mönche nicht fertig. Sie zogen weiter und liessen sich an der Nister nieder, wo sie das Kloster Marienstatt erbauten. An dem Ort ihres Scheiterns entstand das heutige Neunkhausen.

Die unten abgebildete Urkunde stammt aus dem Jahre 1259. In ihr wurde die Gemeinde Neunkhausen erstmals urkundlich erwähnt. Alle Angaben und Informationen über Neunkhausen im Mittelalter stammen aus Urkunden des Klosters Marienstatt.
Neunkhausen_Urkunde_1259

Neunkhausen_GemeindewappenDas Gemeindewappen zeigt neben der Zugehörigkeit zum Kirchspiel Kirburg auch den Löwen der Grafschaft Sayn. Die Kapelle im unteren Teil des Wappens symbolisiert sowohl die Altenkloster als auch die St. Wendelinuskapelle.

Die St. Wendelinuskapelle wird erstmals in einer Urkunde von 1447 erwähnt. Sie befand sich auf dem heutigen Brunnenplatz von Neunkhausen und wurde von den Grafen von Sayn gestiftet. Sie bestand bis zum Jahre 1822.

[Quelle: Homepage der Gemeinde Neunkhausen]

Staatliche Zugehörigkeit

Westerwaldkreis - Regierungsbezirk Koblenz - Rheinland-Pfalz - Deutschland

Postleitzahl

W5241
57520 (seit 1993)

Kennung

NEUSEN_W5241

Informationen

Gemeinde Neunkhausen

Neunkhausen