Die Suche nach Verwandten und Vorfahren

Martin DenkerAnfang 2000 habe ich damit begonnen, unsere Verwandtschaftsverhältnisse systematisch zu erfassen. Getrieben hat mich die Erkenntnis, das vieles an Wissen über Personen, Geschichten und Zusammenhänge in den Köpfen der noch lebenden älteren Generationen vorhanden ist und irgendwann unwiederbringlich verloren geht. Und ich möchte unseren beiden Söhnen soviel wie möglich über ihre Herkunft mitgeben. Wie viele andere Familienforscher hat mich dann der Virus befallen, möglichst viel über Herkunft und Lebensweise unserer Vorfahren in Erfahrung zu bringen und zu dokumentieren.

Die Nachforschungen wurden dadurch erschwert, das wir nicht mehr in unserer Heimat im Westerwald leben und sich daher persönliche Kontakte auf wenige Besuche im Jahr beschränken müssen. Und auf Grund meiner Berufstätigkeit bleibt auch nur sehr wenig Zeit, in Kirchenbüchern und Archiven zu stöbern.

In dieser Situation war das Internet für mich sehr hilfreich. Ich habe durch Recherchen und vor allem über diverse genealogische Mailing-Listen Kontakte zu vielen sehr netten und hilfreichen Mitmenschen knüpfen können. In diesem Zusammenhang möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mir mit Tipps und Informationen immer wieder weiter geholfen haben.

Mittlerweile habe ich mehr als 5.500 Personen in meiner Datenbank. Davon sind 548 direkte Vorfahren, 2.014 Verwandte und 2.893 angeheiratete Verwandte (Stand 12.03.2005).

Ich bin Mitglied

Beruflich beschäftige ich mich unter anderem mit dem Thema Wissensmanagement. Dabei geht es darum, das in einem Unternehmen vorhandene Wissen verfügbar zu machen, zu erhalten und natürlich weiterzuentwickeln. Der Mensch steht hier immer im Mittelpunkt.

Die Familienforschung sehe ich auch als eine Form von Wissensmanagement. Wir erforschen Fakten und Zusammenhänge, dokumentieren diese und versuchen, sowohl die Informationen als auch das im Rahmen der Forschung erworbene Wissen weiterzugeben.

Motivation