Staatliche Zugehörigkeit

Westerwaldkreis - Regierungsbezirk Koblenz - Rheinland-Pfalz - Deutschland

Wappen Alpenrod

Postleitzahl

W5239
57642 (seit 1993)

Informationen

Gemeinde Alpenrod

Kennung

ALPRODJO30WP

In Alpenrod bestand vermutlich schon in Jahre 1131 eine Kapelle, die zum Kirchspiel Altenkirchen gehörte und dem Stift St. Cassius in Bonn unterstand.

Als Alpenrod ein eigenes Kirchspiel mit einer Pfarrkirche wurde, trat das Stift dieser neuen Kirche den halben Zehnten d.h. das Stift übereignete ihr die Hälfte seines Grundbesitzes in Alpenrod samt den davon eingehenden Einkünften. Seit dem Bestehen der Kirche in Alpenrod bildete das Dorf den Mittelpunkt eines Kirchspieles, zu dem auch Dehlingen, Hirtscheid und Oberlochum gehörten. Alpenrod selbst wurde vielleicht von Adalbert von Freusburg gegründet.

In einer Urkunde aus dem Jahre 1320 wird das Dorf zum ersten Mal erwähnt und heißt zu jener Zeit Albrechtesrode. Im Ortsteil Dehlingen hatte sich im Jahre 1618 ein Ansiedler namens Dillinger niedergelassen, nach dem der Ortsteil zuerst Dellingen genannt wurde. In Hirtscheid gab es 1662 nur eine Mühle zur Hirtscheid.

Diese Talmühle wurde 1521 als gräfliche-fiskalische Bannmühle erbaut. Die Adligen Schönhals von Albrechterode treten erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1394 in Erscheinung.

Die Burg der Schönhals von Albrechterode stand auf dem sogenannten Nöchel, oberhalb von Alpenrod. Ihre Wallgräben sind erst 1848 ganz geschleift worden. Die heute 1589 Einwohner zählende Gemeinde Alpenrod liegt auf einer mächtigen Anhöhe (513 m) des Westerwaldes mit 570 ha Waldfläche, so dass sich durch die Höhenlage und die harmonische Abwechslung von Wald, Wiesen und Wasser eine landschaftliche Situation ergibt, die zur Erholung und Ruhe in höchstem Masse geeignet ist.

[Quelle: Homepage der Gemeinde Alpenrod]

Alpenrod